News
- Fasten-Sprechstunde bei FOCUS Online - Die wichtigsten Fragen zum Fasten
- Frauen, Männer und Intersexuelle - Gibt es bald ein drittes Geschlecht in Deutschland?
- Engagement für kranke Kinder EUROFORUM spendet 4.500 EUR an Kinderhospiz und Kinderklinik
- Harte Fakten oder trügerische Gute-Nacht-Geschichten? - Vier Schlafmythen und was wirklich dahinter steckt / Aktuelle Studien widerlegen Alltagsweisheiten
- Mammographie-Screening in Deutschland auf sehr gutem Weg / Erfolgreiches Programm: Höhere Entdeckungsrate von kleinen Tumoren und Karzinomen ohne Lymphknotenbefall in Folgerunde
- Lactobacillus reuteri Protectis Reduced Diarrhoea in Children
- stern-Umfrage: Jeder Sechste macht beim Fasten mit
- BZgA und TK: Organspende soll Schule machen
- Myanmar: ÄRZTE OHNE GRENZEN ruft zum Handeln auf - 85.000 Menschen brauchen dringend lebenswichtige antiretrovirale Medikamente
- Zahl des Monats: 12,922 Milliarden Euro / Generikawettbewerb entlastet Krankenkassen 2011 in Rekordhöhe
- Hilfen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen / Bedarfsgerechte Pflege ermöglichen
- defacto.kreativ gewinnt Evangelisches Krankenhaus Unna als Neukunden
- apceth and Indivumed to Develop Biomarker Platform for Targeted Cellular Therapies
- "Das Krebs-Buch" von BILD - Spendenscheck über 40 000 Euro für Deutsche Krebsgesellschaft
- Trigema-Chef Wolfgang Grupp: Wirtschaften nach dem "Schneeball-System" verantwortlich für Schleckers Insolvenz
| Alle Jahre wieder: Hilfe, die Pollen kommen! |
|
Von Februar bis September dauert in der Regel die Pollensaison in Deutschland. Schätzungsweise 12 Millionen Menschen sind von Heuschnupfen betroffen. Auslöser dieser weit verbreiteten Allergie sindwinzige Partikel, die von verschiedenen Bäumen, Sträuchern, Gräser und Kräutern während der Blütezeitfreigesetzt werden. Diese Partikel – Pollen oder Blütenstaub genannt – werden durch Insekten oderden Wind verbreitet. Sie sind so klein, dass sie für das bloße Auge gar nicht sichtbar sind. Im menschlichen Körper ist für die Abwehr von schädlichen Einflüssen das Immunsystem zuständig. Es besteht aus einem Netzwerk von eng zusammenarbeitenden Zellen und Botenstoffen und ist so angelegt, dass es körpereigene von körperfremden Strukturen unterscheiden kann. Ständig registriert und überprüft das Immunsystem sämtliche Elemente,die die körpereigenen Barrieren an Haut, Schleimhaut von Nase, Augen oder Darm über winden. Fühlt es sich von Bakterien, Viren oder Pilzenbedroht, setzt es sich zur Wehr. Der Körper gerät innerhalb kürzester Zeit in eine Art Alarm zustand undbekämpft die Eindringlinge mit unterschiedlichen Reaktionen. Eine derart komplexe Organisationsstruktur wie das Immunsystem ist aber anfällig für Fehlfunktionen. Zwar sind die Hintergründe und Ursachen noch nichtgenau bekannt, doch kann das Immunsystem auf Stoffe reagieren, die normalerweise nicht zu den schädlichen Fremdkörpern zählen. Dann richtet sichder lebenswichtige Abwehrmechanismus gegenharmlose Stoffe und reagiert grundlos in Form einerAllergie. D.h. eine Reaktion, die zur Gesunderhaltung des Körpers gedacht ist, macht plötzlich krank. Dabei kann grundsätzlich jeder Stoff plötzlicheine Allergie auslösen. Anhand eines Pollenflugkalenders ist es möglich, sich schon frühzeitig gegen Heuschnupfen zu wappnen.Beispielsweise können verschiedene Medikamente bereits vorbeugend verwendet werden und so starke allergische Reaktionen verhindern. Gut behandelbar ist u.a. die allergische Bindehautentzündung (Konjunktivitis) mit typischen Symptomen wie tränende, geschwollene und juckende Augen. Hierfür gibt es Tropfen auf Basis von Cromoglicinsäure, die innerhalb vonein bis zwei Tagen einen wirksamen Schutz aufbauen und ohne weiteres über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden können. Genauso lässt sich allergischer Schnupfen (Rhinitis) bereits vor dem Auftreten von Beschwerden behandeln. Schnelle Hilfe im Akutfall: Treten tränende, juckendeAugen oder Fließschnupfen überraschend auf, ist schnelle Hilfe angesagt. In diesem Fall sind Medikamente sinnvoll, die insbesondere bei starken allergischen Symptomen schnelle Linderung ver schaffen.So wirkt beispielsweise Azelastin, ein modernes Antihistaminikum der 2. Generation, bereits innerhalbvon nur fünf bis zehn Minuten.
|


